Was ist noch besser als eine Workation? Eine Co-Workation, eine Workation gemeinsam mit anderen. Zwei Wochen mit zwei wundervollen Kolleginnen, Andrea Görsch und Kathleen Posvic, in einer meiner Lieblingsstädte zu verbringen (Montpellier), zusammen zu arbeiten, die Freizeit zu verbringen, war fantastisch. Gerade da ich durch Home Office nur gelegentlich bei Stammtischen, Netzwerktreffen oder Fortbildungen zum Austausch komme.
Co-Workation: Abhängen mit Gleichgesinnten
Und ja, wir haben gearbeitet. Aufträge wurden erst zurückgegeben und dann sind wir durch die Innenstadt gebummelt. Gespräche mit Kundinnen wurden nicht verschoben, weil wir gerade mehr Lust gehabt hätten, ein Eis essen zu gehen. Wobei sich Arbeit und Freizeit noch schlechter trennen lassen als allein im Home Office, wenn drei Lektorinnen zusammenstecken. Wohin gehen die wohl? In Buchhandlungen und Schreibwarenläden. Worüber unterhalten die sich wohl? Über die Chancen und Gefahren von KI für unseren Beruf, anstehende Veranstaltungen im VFLL und die Bücher, die wir gerade lesen.
Das Besondere an Montpellier: Streetart
Schon das letzte Mal, als ich vor drei Jahren da war, fielen mir die Fahrräder auf, die aus Hauswänden ragten. Seitdem aber ist die Streetart in Montpellier geradezu explodiert (oder ich war damals blind). Dabei ist die rechtliche Situation in Frankreich im Grunde nicht anders als in Deutschland: Streetart ist eine Grauzone. Aber Montpellier fördert Streetart und viele verschiedene Kunstschaffende toben sich hier aus. Und hätte ich Montpellier nicht schon geliebt, wäre ich der Stadt spätestens bei dieser Co-Workation hoffnungslos verfallen.

Mein Eindruck hat euch Lust auf mehr gemacht? In der Übersicht von Streetartcities könnt ihr euch weitere Streetart in Montpellier anschauen. Es lohnt sich!
